Der Kopenhagener Zoo hat seinen Raubkatzenbereich mit dem neuen „Leoparden-Trail“ erweitert. Der 160 Meter lange, netzumhüllte Tunnelpfad schlängelt sich vom Gehege über den Eingangsbereich des Elefantenhauses und bietet den Amur-Leoparden mehr Platz sowie neue Versteck- und Beobachtungsmöglichkeiten.
Natürliches Verhalten fördern
Zoodirektor Mads Frost Bertelsen erklärt: „Der Leoparden-Trail unterstützt das natürliche Verhalten der Leoparden, die gerne von versteckten Aussichtspunkten aus ihr Revier beobachten und durchstreifen.“ Die neue Anlage bringt mehr Abwechslung in den Alltag der Tiere.
Spiel- und Kletterstruktur für Kinder
In der Nähe des Leoparden-Trails entstand eine 2,5 Meter hohe Kletter- und Spielstruktur mit Holzsteg, Netztunnel und Edelstahlrutsche, umgesetzt vom dänischen Hersteller Elverdal A/S. Besucher erhalten ein Booklet mit Quizfragen, um für den Schutz der bedrohten Großkatzen zu sensibilisieren.
Kosten und Artenschutz
Der aus Spendengeldern finanzierte Leoparden-Trail kostete rund 7,5 Mio. Dänische Kronen (ca. 1 Mio. Euro). Der Amur-Leopard ist eine der am stärksten bedrohten Tierarten mit nur etwa 50 Exemplaren in freier Wildbahn.
