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Neuer Leopardenpfad im Zoo Kopenhagen eröffnet

Der Zoo Kopenhagen erweitert sein Raubkatzengehege mit dem Leoparden-Trail, einem 160 Meter langen Tunnelpfad für Amur-Leoparden, inklusive Spielbereich und Artenschutz-Infos.
Foto: Copenhagen Zoo // Frank Ronsholt Foto: Copenhagen Zoo // Frank Ronsholt
Foto: Copenhagen Zoo // Frank Ronsholt

Der Kopenhagener Zoo hat seinen Raubkatzenbereich mit dem neuen „Leoparden-Trail“ erweitert. Der 160 Meter lange, netzumhüllte Tunnelpfad schlängelt sich vom Gehege über den Eingangsbereich des Elefantenhauses und bietet den Amur-Leoparden mehr Platz sowie neue Versteck- und Beobachtungsmöglichkeiten.

Natürliches Verhalten fördern

Zoodirektor Mads Frost Bertelsen erklärt: „Der Leoparden-Trail unterstützt das natürliche Verhalten der Leoparden, die gerne von versteckten Aussichtspunkten aus ihr Revier beobachten und durchstreifen.“ Die neue Anlage bringt mehr Abwechslung in den Alltag der Tiere.

Spiel- und Kletterstruktur für Kinder

In der Nähe des Leoparden-Trails entstand eine 2,5 Meter hohe Kletter- und Spielstruktur mit Holzsteg, Netztunnel und Edelstahlrutsche, umgesetzt vom dänischen Hersteller Elverdal A/S. Besucher erhalten ein Booklet mit Quizfragen, um für den Schutz der bedrohten Großkatzen zu sensibilisieren.

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Kosten und Artenschutz

Der aus Spendengeldern finanzierte Leoparden-Trail kostete rund 7,5 Mio. Dänische Kronen (ca. 1 Mio. Euro). Der Amur-Leopard ist eine der am stärksten bedrohten Tierarten mit nur etwa 50 Exemplaren in freier Wildbahn.

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