Tripsdrill baut Zukunft: Neues Erlebnisareal – Exklusive Einblicke

Im Herzen des Wildparadieses Tripsdrill entsteht derzeit ein beeindruckendes Bauprojekt, das die fast 100-jährige Geschichte des Parks um ein weiteres Highlight bereichern wird. Auf einer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern entsteht ein modernes Areal, das Erlebnisgastronomie, Tagungsräume, eine Vinothek, einen Tante-Emma-Laden sowie ein Empfangsgebäude mit großzügigem Wellnessbereich und Schwimmbad vereint. Ziel ist es, das Angebot für Übernachtungsgäste, Tagesbesucher und regionale Gäste deutlich zu erweitern und ganzjährig attraktiv zu gestalten.

Baufortschritt mit beeindruckenden Zahlen

Seit dem Spatenstich im April 2025 hat sich auf der Baustelle viel getan. Die Untergeschosse des Empfangsgebäudes sind fertiggestellt, inklusive Technikbereich für Wasseraufbereitung und Steuerung. Das Hallenbad nimmt Form an: Massagedüsen und Beleuchtung sind bereits installiert, während der Ausbau des Erdgeschosses mit dem Rezeptionsbereich in Kürze startet. Ein spektakuläres Ereignis war das Einheben des großen Außenbeckens mit einer Wasseroberfläche von rund 45 Quadratmetern, das per 300-Tonnen-Kran an seinen Platz gehoben wurde.

Die Erlebnisgastronomie befindet sich im Rohbau. Aushub und Untergeschoss inklusive Decke sind abgeschlossen. Hier entstehen unter anderem die zentrale Energie- und Wärmeversorgung für beide Gebäude, Sanitäranlagen für die Gäste der Schäferwagen und ein Indoor-Spielplatz für Familien. Der Hochbau des Erdgeschosses mit Gastronomie und Küche steht kurz bevor. Parallel wächst der Verbindungstunnel, der das Wellnessgebäude mit dem bestehenden Badehaus verknüpfen wird.

Technische Herausforderungen und präzise Bauarbeiten

Die Arbeiten sind anspruchsvoll: Beim Aushub stießen die Bauarbeiter auf massiven Fels, der besondere Technik und Präzision erforderte. Auch das innenliegende Schwimmbecken verlangt höchste Maßgenauigkeit und Dichtigkeit, um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Aktuell laufen die Ausbauarbeiten sowie die Vorbereitung der Versorgungssysteme für Heizung, Wasser, Strom und Regenwasser-Entwässerung.

Daten und Fakten zum Mega-Projekt

Das neue Areal umfasst rund 5.650 Quadratmeter Nutzfläche und etwa 27.550 Kubikmeter umbauten Raum. Insgesamt wurden bereits etwa 20.000 Kubikmeter Baugrubenaushub bewegt – das entspricht etwa 1.300 LKW-Fahrten. Zusätzlich sind rund 2.500 Kubikmeter Rohrgrabenaushub und 1,5 Kilometer Leitungsbau außerhalb der Gebäude erforderlich. Für die Konstruktion werden etwa 4.000 Kubikmeter Stahlbeton und rund 500 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. Im Baupeak sind rund 110 Fachkräfte aus etwa 25 Gewerken vor Ort im Einsatz. Für die Hebearbeiten kommen zwei Spezialkräne zum Einsatz.

Ausblick: Fertigstellung und Eröffnung

Die Bauzeit ist auf etwa zwei Jahre angesetzt, sodass die Eröffnung für das Frühjahr 2027 geplant ist. Damit bleibt ausreichend Zeit für den Ausbau, die Inbetriebnahme der Technik und die finale Thematisierung unter dem Motto „Schwaben anno 1880“.

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