Nach der Fusion von Six Flags und Cedar Fair im Jahr 2024 steht eine weitere Konsolidierung an: Das Unternehmen plant, sein Portfolio zu verschlanken und sich auf Standorte mit hoher Rendite und Wachstumspotenzial zu konzentrieren. Weniger rentable Parks sollen verkauft oder geschlossen werden, um Schulden abzubauen und die Effizienz zu steigern.
Fokus auf Kern-Assets und Verkauf von Nicht-Kern-Assets
Finanzvorstand Brian Witherow erklärte am 7. November 2025, dass Six Flags ein „kompakteres und agileres Portfolio“ anstrebe. Dabei werden Parks in „Kern-Assets“ mit gutem Potenzial und „Nicht-Kern-Assets“ mit geringem Wachstumspotenzial unterschieden. Die Erlöse aus Verkäufen sollen zur Schuldenreduzierung verwendet werden.
Bereits erfolgte Schließungen und geplante Verkäufe
Das Aus für Six Flags America bei Washington D.C. wurde bereits vollzogen, inklusive Schließung des Wasserparks Hurricane Harbor. Das Gelände wird zum Verkauf angeboten. Für California’s Great America in Santa Clara ist eine Schließung zwischen 2028 und 2032 geplant. Zudem wurden ungenutzte Flächen rund um Kings Dominion verkauft, während der Park selbst geöffnet bleibt.
Prominenter Neuinvestor
Im Oktober 2025 stieg NFL-Star und Super-Bowl-Gewinner Travis Kelce als Miteigentümer mit rund 9 % Unternehmensanteilen ein. Gemeinsam mit JANA Partners und weiteren Unternehmern investiert er in das Unternehmen.
Auswirkungen der Fusion und Zukunftsaussichten
Das fusionierte Unternehmen betreibt nun 56 Freizeit- und Wasserparks. Zahlreiche strukturelle Veränderungen wurden umgesetzt, darunter Personalabbau und Wegfall von Parkdirektoren. Dennoch investiert Six Flags weiterhin in neue Attraktionen, darunter den „Tormenta Rampaging Run“ in Texas und mehrere „The Conjuring“-Attraktionen in Nordamerika.
Keine Verkaufsabsichten für Top-Parks
Parks wie Canada’s Wonderland, Six Flags Magic Mountain und Knott’s Berry Farm gelten als „kritisch für das langfristige Wachstum“ und sind nicht verkaufsrelevant.
