Seit der Eröffnung im Jahr 1965 hat die Zooschule Hannover Generationen von Schülerinnen und Schülern im „großen Freiluft-Klassenzimmer“ spannende Einblicke in Themen wie Artenschutz, Klimawandel und Ressourcennutzung vermittelt. In diesem Jahr feiert die Bildungseinrichtung, die seit 2014 von der Zoo Hannover GmbH getragen wird, ihr 60-jähriges Bestehen und gilt heute als Niedersachsens größter außerschulischer Lernort.
Lernen durch direkte Tierbegegnungen
Die Zooschule bietet altersgerechte Unterrichtsgänge, Workshops und interaktive Projekttage an, bei denen Schulklassen Tiere wie Elefanten, Nashörner, Giraffen und Gorillas hautnah erleben können. „Dieses Erlebnis regt zum entdeckenden, phänomenorientierten Lernen an“, erklärt Stephanie Löbe, Leiterin der Umweltbildung. Die Kombination aus emotionalen Tierbegegnungen und fundierter Umweltbildung macht das Konzept besonders erfolgreich.
Umfangreiches Bildungsangebot und große Reichweite
Alle Unterrichtseinheiten sind an die Curricula verschiedener Schulformen angepasst und orientieren sich an den Leitlinien der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Während 1983 noch knapp 3.000 Kinder erreicht wurden, konnten im vergangenen Jahr rund 60.000 junge Menschen mit Themen wie Bionik, Klimazonenanpassung, Ernährung, Kommunikation, Zootierhaltung, Evolution und Artenschutz erreicht werden.
Engagement für Artenschutz und Zukunft
Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff betont: „Mit dem vielfältigen und innovativen Angebot schaffen wir Lernmomente, die berühren und bleiben.“ Zusätzlich richtet der Zoo seit 2023 den Schulwettbewerb „Zoo-Artenschutzpreis (ZAP!)“ aus. Das Thema für 2026 lautet „Heimische Tiere – Artenschutz vor der Haustür“. Klassen und Lerngruppen aus Niedersachsen können sich dafür anmelden.
